
Bioenergetische Therapie
Dieser Begriff umschreibt die Therapieverfahren, die sich mit der therapeutischen Einflußnahme, der therapeutischen Steuerung und Lenkung der körpereigenen und pathologischen Energien beschäftigen. Die wichtigsten Vertreter dieser Therapie sind die Bioresonanztherapie, die Homöopathie und die Akupunktur.
Bioresonanztherapie
Rechtlicher Hinweis: Die Bioresonanztherapie ist nach schulmedizinischer Sichtweise wissenschaftlich umstritten und wird von der Lehrmedizin nicht anerkannt. Die Aussagen beruhen im Wesentlichen auf meinen (Martin Keymer) und den Erfahrungswerten von Anwendern meiner Therapiesystematik.
Die Bioresonanztherapie ist ein Therapieverfahren, welches unmittelbar auf den energetischen Zustand unseres Körpers Einfluß nimmt. Hierbei werden die physiologischen (gesunden) Schwingungen unseres Körpers gestärkt und/oder die pathologischen (krank machenden) Schwingungen unseres Körpers reduziert. Das Entscheidende hierbei ist, daß unser Fließgleichgewicht verändert wird und der energetische Zustand zugunsten unserer physiologischen Schwingungen gestärkt wird. Dadurch kommt der Körper in eine bessere und veränderte energetische Ausgangssituation gegenüber bestimmten Belastungen. Die Selbstheilungskräfte werden aktiviert und der Gesundungsprozeß in Gang gesetzt. Damit spielt die Bioresonanztherapie die gewichtigste Rolle innerhalb der bioenergetischen Therapie, weil hiermit auf das gesamte Regulationssystem Einfluß im besten Sinne der Ganzheitsmedizin genommen wird, und die Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit unseres Körpers gestärkt und aktiviert wird.
Die Bioresonanztherapie ist der wichtigste therapeutische Bestandteil einer ganzheitlichen Therapie und somit eines entsprechend ausgebildeten naturheilkundlichen Therapeuten.
Die Bioresonanztherapie definiert sich durch drei wichtige Komponenten:
Die konsequent durchgeführte Therapie auf der Basis der durch die bioenergetischen Diagnoseverfahren erhobenen Befunde und der Mitarbeit des Patienten beinhalten:
Hierbei werden eingesetzt:
Fließgleichgewicht Mensch, biologisch vitales System
Der kleinste Baustein des menschlichen Körpers ist die Zelle. Die Zelle bildet mit Nachbarzellen Zellverbände. Diese Zellverbände wiederum strukturieren sich zu einem ganzen Organ und letztendlich strukturieren sich die Organe zum Organsystem Mensch. Gesteuert wird dieses System durch das Nervensystem, durch das Hormonsystem und durch die Biophotonenemissionen nach Dr. Popp. Weitere Regulationssysteme unseres Körpers sind die Akupunkturmeridiane sowie die Chakren. Hinzu fügt sich noch unser Bewußtsein, unsere Wahrnehmungsfähigkeit, unsere Sinne, unsere Psyche, das, was wir unter Geist und Seele verstehen können sowie die biokybernetischen Regelkreise.
Der Begriff des Fließgleichgewichtes Mensch besagt, daß all dies in wunderbarer Weise und Harmonie zusammenspielt und daß es keine Veränderung in einem Teil unseres Körpers gibt, welche nicht auch durch andere Teile des Körpers beantwortet wird.
Das Fließgleichgewicht Mensch kennt keinen Egoismus einzelner Anteile, sondern reagiert und reguliert immer als Ganzheit. Das Fließgleichgewicht Mensch definiert unsere Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit im Sinne einer ganzheitlichen Betrachtung.
Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit
Diese Begriffe stehen für die Bereitschaft des Körpers, wie er mit Belastungen oder aber auch mit therapeutischen Reizen umgehen kann.
Reaktionsfähigkeit
Wenn eine Belastung unseren Körper trifft (Umweltnoxen, bakterielle Belastungen etc.) ist es sehr wichtig, daß unser biologisch vitales System in möglichst kurzer Zeit auf diese Substanz reagiert, um somit die Entgiftungsmechanismen über unsere Toxinausleitungsorgane zu aktivieren.
Regulationsfähigkeit
Dieser Begriff umschreibt die Fähigkeit unseres Fließgleichgewichtes, auf eine Substanz, die von außen auf uns eindringt, zu reagieren. Diese Reaktionen sind häufig übergreifend. So müssen z. B. bestimmte Toxine (Gifte) von unserem Immunsystem erkannt und zu entsprechenden Entgiftungsorganen, z. B. der Leber, geführt werden. Hierbei muß die Leber aber auch so funktionsfähig sein, diese Toxine zu entgiften, um sie dann über den Gallensaft in den Darm abzuleiten und somit über den Stuhl auszuscheiden.
Kompensationsfähigkeit
Nicht immer ist unser Körper in der Lage, mit einer bestimmten Belastung sofort fertig zu werden. Hier spielt nun die Kompensationsfähigkeit unseres Körpers die entscheidende Rolle, indem unser Körper sich mit bestimmten Belastungen “arrangieren” kann um sie dann in einer späteren, besseren Ausgangssituation doch der Entgiftung zuzuleiten.
Ganzheitsmedizin - ganzheitliche Betrachtung
Die Ganzheitsmedizin steht im deutlichen Widerspruch zur symptomorientierten Medizin. Die Ganzheitsmedizin berücksichtigt das Fließgleichgewicht Mensch und die Auswirkungen, die einzelne Belastungen an bestimmten Organen oder Gewebssystemen auf das gesamte Regulationssystem haben, ebenso die psychosomatischen Aspekte pathologischer Prozesse. Ganzheitsmedizin denkt nicht symptomorientiert, sondern beinhaltet die Auswirkungen, die einzelne Belastungen auch auf andere Bereiche haben (s. hierzu auch versteckte individuelle Ursachen , Übergeordneter Therapieplan, bioenergetische Diagnoseverfahren)
Hintergrundbelastung und Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung
“Alle Therapeuten, die mit Menschen zu tun haben, die Mangelerscheinungen zeigen, haben es mit Immun- und Leistungsschwächen zu tun, die wir als Störungen der Reaktions-, Regulations- und Kompensationsfähigkeit bezeichnen…”
Hier können Sie weitere Informationen als PDF zum Thema “Hintergrundbealstungen und Gesundheitsentwicklung der Bevölkerung” herunterladen: hintergrundbelastung.pdf
Übergeordneter Therapieplan
“Übergeordneter Therapieplan” bedeutet, daß häufig Vorbehandlungen notwendig sind, bevor man an die eigentlichen Belastungen herangehen kann. Hierzu zwei Beispiele:
1. Wenn jemand eine Schwermetallbelastung durch den zahnärztlichen Werkstoff Amalgam hat und dadurch unter deutlichen Symptomen z. B. des Nervensystems im Sinne von Schmerzen oder Depressionen leidet, dann ist es notwendig, zunächst einmal die Entgiftungsorgane zu stabilisieren, wie die Schleimhaut, die Haut und den Lymphfluß zu aktivieren, bevor man an den eigentlichen Kern der Belastung herangehen kann, nämlich an die unmittelbare Therapie der Schwermetallbelastung.
2. Wenn jemand eine Nahrungsmittelallergie hat und auch eine allergische Belastung durch Darmpilze, kommt man häufig an die Nahrungsmittelallergie nicht heran. Zunächst muß die Pilzbelastung im Darm therapiert werden, um die Nahrungsmittelallergie nachhaltig stabilisieren zu können.
Mit anderen Worten: Der Übergeordnete Therapieplan strukturiert die einzelnen Belastungen bei einem durch mehrere kombinierte Ursachen hervorgerufenen Krankheitsbild (wie man dies bei chronischen Erkrankungen immer findet) zueinander und integriert die Voraussetzungen, die bestimmte Therapieschritte für eine erfolgreiche Therapie haben (s. auch versteckte individuelle Ursachen).
Dies herauszufinden und zu strukturieren ist Aufgabe der entsprechend ausgebildeten Therapeuten.
Versteckte individuelle Ursachen
Eine der wichtigsten Erkenntnisse der bioenergetischen Medizin ist, daß
die Ursache chronischer Krankheiten meist nicht dort liegt, wo das Symptom auftritt.
Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, daß chronische Krankheiten nicht nur eine Ursache haben, sondern meist eine Summation und Kumulation mehrerer Belastungen sind, die dann zum chronischen Krankheitsbild führen.
Der wesentliche Grund, warum die schulmedizinische Wissenschaft bisher sehr unbefriedigende Ergebnisse in der Ursachenforschung chronischer Krankheiten aufzuweisen hat, liegt in der Tatsache begründet, daß hier immer nur nach der einen Ursache geforscht wird. Die mangelhaften Ergebnisse jahrzehntelanger, extrem kostenintensiver Forschung zeigen, daß diese monokausale Ursachenforschung offensichtlich nicht richtig sein kann.
Aus der bioenergetischen Testung mittels bioenergetischer Testverfahren wissen wir, daß häufig mehrere Ursachen für eine chronische Belastung verantwortlich zu machen sind. Hierfür ein Beispiel:
Jemand leidet seit 10 Jahren an einer chronischen Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung). Es sind schon mehrfach Antibiotika-Kuren, evtl. gar schon Operationen durchgeführt worden. Eine bioenergetische Testung könnte nun ergeben, daß diese chronische Sinusitis begründet ist durch einen chronischen Lymphstau am Hals, dem Lymphabfluß des Kopfes, der sog. Tonsilla tubaria. Energetisch aber hängt die Tonsilla tubaria zusammen mit der Situation im Dickdarm. So könnte eine chronische Fehlbesiedelung des Darms (Dysbakterie) und evtl. Gärungs- und Fäulnisprozesse im Darm zu einer chronischen Irritation des Dickdarms führen. Diese chronische Irritation des Dickdarms bedingt nun den Lymphstau des Kopf-Hals-Lymphatikums und dieser Lymphstau bedingt die chronische Sinusitis. Nach einer solchen Diagnostik würde ein entsprechend ausgebildeter naturheilkundlicher Therapeut im Sinne des übergeordneten Therapieplans zunächst einmal die Situation im Dickdarm therapieren und nicht an der Nasennebenhöhle ansetzen. Dann, nach Stabilisation des Dickdarms, würde er sich dem Lymphfluß des Kopf-Hals-Lymphatikums zuwenden und, diesen z. B. über die Bioresonanztherapie in Gang bringen. Erst dann würde er die Nasennebenhöhle therapieren (und dies mit großem Erfolg).
Typische versteckte individuelle Ursachen sind:
Zu den folgenden Punkten finden Sie auch weitere Informationen bei den Testsätzen der Vernetzten Testtechnik des Dermatologischen Privatinstituts Martin Keymer:
Vernetzte Testtechnik
Die Vernetzte Testtechnik wurde von Martin Keymer in den Jahren 1988 - 1992 entwickelt. Wesentliche Anteile an dieser Entwicklung haben Prof. Smith, Salford University, Alfred Schwarze, Bad Segeberg, Dr. Peter Schumacher, Innsbruck und Dr. Schramm in Wien.
Mitte der 80-iger Jahre entdeckte Prof. Smith von der Salford University in seinem Forschungslaboratorium, daß eine solitäre Therapieschwingung auf einen belasteten Patienten eine unmittelbare Einwirkung hat, entsprechend der Sensibilität eines Patienten, wo hingegen weniger wichtige Therapieschwingungen für einen Patienten eine längere Einwirkungszeit benötigen, bevor der Patient hierauf reagiert. Somit konnte Prof. Smith nachweisen, daß der Faktor der Einwirkungszeit einer Therapieinformation eine entscheidende Wirkung auf das Reaktionsspektrum der Patienten hat.
Dr. Morell kam auf die Idee, Substanzen - z. B. ein Allergen - in den Eingang des Bioresonanzgerätes zu geben, das Bioresonanzgerät zu starten, somit dem Patienten eine Therapieschwingung zu geben, um während der Therapie mit einem bioenergetischen Diagnoseverfahren zu testen.
Alfred Schwarze, Bad Segeberg, machte sich dieses Wissen zunutze und postulierte, daß, wenn man die Einwirkzeit einer Substanz auf den Patienten verkürze, man nur noch diejenigen Dinge testet, die bei dem Patienten auch wirklich für die nachfolgende Therapie relevant sind.
Dr. Schumacher aus Innsbruck erarbeitete, daß je gezielter die Therapieinformation, um so tiefgreifender die therapeutische Wirkung.
Martin Keymer fügte all diese Erkenntnisse und Informationen zusammen und erarbeitete eine Testmethodik, mit der man auch komplexe Zusammenhänge unter Ausnutzung einer kurzen Einwirkzeit austesten konnte. So war es möglich, z. B. die Elemente der traditionellen chinesischen Medizin zu testen, Meridiane und komplexe Organsysteme testbar zu machen, wobei die Selektion der Testung automatisch über die kurze Einwirkzeit erfolgt.
Das Lebenswerk von Dr. Schramm, Wien, war es schließlich zu ermöglichen, die unterschiedlichen Reaktionsebenen zu erfassen, sowie die Therapieinformation in einer Testampulle langfristig abzuspeichern.
Die Vernetzte Testtechnik erfordert eine grundsätzliche Ausbildung der Therapeuten, die in mehreren Stufen erfolgt. Eine fundierte und praxisorientierte Ausbildung in der erhalten Sie beim I.M.U. College Martin Keymer.
Die Vernetzte Testtechnik wurde seit 1992 bis heute immer weiter verfeinert. Sie differenziert sich in die Testsätze für die Human- und Zahnmedizin, sowie in die Testsätze der Veterinärmedizin